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Der Koffer der Adele Kurzweil – Erinnern, verstehen, handeln 

Es hat früher schon Ausgrenzung gegeben, aber leider gibt es sie auch heute noch. Menschen werden zum Beispiel wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder weil sie anders sind, ausgegrenzt oder benachteiligt.

Im Theaterstück „Der Koffer der Adele Kurzweil“ lernten die Klasse 1AK, 1BK und 2AK der HAK/HAS Hall, dass Ausgrenzung früher zwar noch schlimmer war als heute, aber immer noch existiert. Im Nationalsozialismus waren vor allem Jüdinnen und Juden sowie Menschen, die nicht den Vorstellungen des Regimes entsprachen, betroffen – sie wurden ausgegrenzt, verfolgt und ermordet. 

Das Stück des Jugendtheaters Szenario regte uns zum Nachdenken an und zeigte, wie gefährlich Ausgrenzung sein kann. Viele von uns waren erschüttert, wie grausam Menschen damals behandelt wurden, nur, weil sie „anders“ waren. 

Eine solche Ausgrenzung darf nie wieder stattfinden und darauf müssen wir aufpassen.  Adele Kurzweils Geschichte war kein Einzelfall. Wie viele andere wurden sie und ihre Familie ermordet, weil sie Juden waren.

Wenn sich mehr Menschen Theaterstücke wie dieses ansehen und zu Herzen nehmen würden, könnten wir vielleicht etwas gegen Ausgrenzung in der Zukunft unternehmen. 

Marcel Egger, 1bk