Sie lernten auch, dass Menschen am Hof anders tanzten als das einfache Volk, wobei für beide Gruppen galt, dass das Tanzen zur damaligen Zeit einen wichtigen sozialen Aspekt hatte. Zum Beispiel konnten sich Männer und Frauen beim Tanzen näherkommen, was sonst oft durch die recht strenge Etikette nicht so leicht möglich war. Im ländlichen Milieu wurde auch die Gemeinschaft der Bewohner eines Dorfes durch beliebte Kreistänze, die zu verschiedensten Anlässen getanzt wurden, gestärkt. In verschiedenen Ländern und Regionen gab es unterschiedliche Tänze. So lernten die Schülerinnen wie man einen Branle – einen altfranzösischen Gruppentanz – und einen Volkstanz aus England tanzt. Zum Schluss hatten sie dann noch Spaß beim Fröhlichen Kreis, einem traditionellen Volkstanz mit Partnerwechsel. Es war interessant, einen Einblick in historische Tänze – sowohl in der Theorie als auch in der Praxis – zu gewinnen.
Mag. Helga Schuster-Messner




