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Interessante Einblicke in die Öffentlichkeitsarbeit des Landes Tirol

Ein Lawinenabgang in einem Tourismusgebiet, Orkantief Sabine, Muren - und derzeit natürlich am aktuellsten: das Coronavirus!

Das alles sind Themen, die in den Aufgabenbereich von Herrn Rainer Gerzabek fallen, denn er ist verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Landes Tirol zum Thema Sicherheit. Fragen seines Berufsalltags sind daher, welche Nachrichten Tirol betreffen und wie die nationale und internationale Presse über Krisen und Katastrophen in unserem Bundesland informiert wird.

„Transparent wie Glas“ müsse berichtet werden, Vertuschen ist ein absolutes No-Go und die Ängste der Menschen müssen ernstgenommen werden, denn nur so könne man eine Vertrauensbasis schaffen, erläutert uns der Pressesprecher.

Herr Gerzabek ist aber auch Mitglied der Landeseinsatzleitung im Katastrophenfall und beschäftigt sich mit Katastrophenszenarien, die ganze Gebiete lahmlegen können. Was tun, wenn es beispielsweise zu einem Blackout in ganz Österreich kommt? Um darauf von Seiten der Landesregierung vorbereitet zu sein, wird etwa ein totaler Internetausfall über mehrere Tage durchgespielt.

Um ein Bewusstsein für solch ein Worst-Case-Szenario zu schaffen, ermutigt der Experte die Schülerinnen und Schüler der 1bk und 2ak dazu, auch zu Hause einmal einen „Katastrophentag“ durchzuspielen. Weder Strom- noch Handynetz funktionieren. Was braucht man? Wie bleibt man auf dem Laufenden? Vorräte, Kerzen, Taschenlampen, ein batteriebetriebenes Kofferradio oder Wärmequellen sind nur einige Faktoren, die dabei zu berücksichtigen sind.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem sympathischen Pressesprecher, dass er uns die Komplexität von Medieneinsätzen anhand vieler Beispiele veranschaulicht hat und beim Tiroler Kulturservice, das diesen spannenden Blick hinter die Kulissen ermöglicht hat.