Präambel

Der Lebens- und Lernraum Schule ist ein Ort der Begegnung und fördert die persönliche Entfaltung der/s Einzelnen. Um das Zusammenleben zu erleichtern und zu fördern, bedarf es wichtiger Rahmenbedingungen. Werte wie Höflichkeit, Verlässlichkeit und Pünktlichkeit sind aus der Sicht der Schulpartner wesentliche Elemente des Zusammenlebens. Der Schulgemeinschafts-ausschuss hat deshalb einstimmig diese Verhaltensvereinbarungen beschlossen, die die Arbeit an unseren gemeinsamen Zielen unterstützen sollen.
In den Beratungen und bei der Beschlussfassung haben wir uns von folgenden Überlegungen leiten lassen: Im Schulorganisationsgesetz (SCHOG) sind die Ziele und Aufgaben der Schule und im Schulunterrichtsgesetz (SCHUG) die Rechte und Pflichten aller Schulpartner festgeschrieben. Für die Dienstausübung der Lehrer/innen gelten darüber hinaus zahlreiche sehr strenge Bundesgesetze (z.B. Beamtendienstgesetz).

Wir wünschen uns eine Form des Umgehens miteinander, die es nicht notwendig macht, sich auf die Gesetze zurückzuziehen. Die schulinternen Verhaltensvereinbarungen sollen das Zusammenleben in der Schule darüber hinaus regeln.

Goldene Regel: Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.

 

Allgemeine Verhaltensregeln

Höflichkeit und Wertschätzung

Wir grüßen einander und begegnen einander mit Wertschätzung, Rücksicht und Freundlichkeit.
Wir respektieren einander und hören einander zu.
Wir lösen Konflikte gewaltfrei.

Sorgfalt und Verantwortung

Wir benützen die uns zur Verfügung gestellten Einrichtungsgegenstände mit Sorgfalt und beschädigen sie nicht mutwillig.
Bei Unfällen oder plötzlichen Erkrankungen verständigen wir unmittelbar die Schulverwaltung.

Sauberkeit

Wir achten in unserem Schulgebäude auf Ordnung und Sauberkeit. Abfälle entsorgen wir in die entsprechenden Behälter. Die WCs verlassen wir so sauber, wie wir sie selber antreffen wollen.

Ehrlichkeit

Wir respektieren das Eigentum des anderen. Verursachen wir einen Schaden, so übernehmen wir die Verantwortung. Wir melden von uns verursachte Schäden (im Sekretariat und beim Schulwart), damit der Schaden behoben und die Frage der Kostenübernahme geprüft werden kann.

Pünktlichkeit und Gewissenhaftigkeit

Wir sehen es als unsere Pflicht, regelmäßig und pünktlich am Unterricht teilzunehmen, wie es der Stundenplan vorsieht und beachten den aktuellen Supplierplan.
Wir bringen die notwendigen Lehrmittel in den Unterricht mit.
Entschuldigungen für absehbare Absenzen werden im Voraus beim Klassenvorstand abgegeben. Eine Abmeldung am Tag der Absenz erfolgt beim Lehrer der ersten versäumten Stunde.
Die Erlaubnis zum Fernbleiben vom Unterricht bis zu einem Tag erteilt der Klassenvorstand. Für eine Unterrichtsbefreiung ab zwei Tagen muss im Vorhinein die Zustimmung der Schulleiterin eingeholt werden.
Wir bringen für jede versäumte Unterrichtszeit die Entschuldigung in der nächsten Stunde mit, in der wir den KV haben.

Pünktlichkeit - Sanktionen

Schüler/innen, die zu spät kommen, müssen sich entschuldigen und den Grund für die Verspätung bekannt geben.
Bei mehrmaligem Zuspätkommen soll ein Gespräch mit dem KV stattfinden (um eventuelle Probleme rechtzeitig zu erkennen).
Bei mehrmaligem Zuspätkommen werden die Eltern informiert und es obliegt der/dem Lehrer/in, den/die Schüler/in ein Stundenprotokoll verfassen zu lassen.
Mehrmaliges Zuspätkommen wird im Katalog vermerkt. Bei drei Eintragungen im Katalog gibt es zumindest ein „Zufriedenstellend“.

Absenzen- Sanktionen

Schüler/innen vereinbaren Arzt- und sonstige Termine (Behörden, …) wenn möglich in der unterrichtsfreien Zeit. Schüler/innen, die sich vom Unterricht abmelden müssen, teilen dies der/dem Lehrer/in der folgenden Stunde mit.
Schüler/innen, die in einem Gegenstand mehrere Stunden in Folge (auch entschuldigt) versäumen, haben den versäumten Lehrstoff bis spätestens in der übernächsten Stunde (Ausnahme: mehrwöchige Krankheit) nachzuholen und unaufgefordert vorzulegen. Von den Lehrer/innen verlangte schriftliche Ausarbeitungen können für die Leistungsbeurteilung herangezogen werden.
Schüler/innen, die in einem Gegenstand so viele Stunden in Folge versäumen, dass eine gesicherte Leistungsfeststellung nicht möglich ist, haben eine Feststellungsprüfung abzulegen.
Die Schüler/innen sind vom Klassenvorstand zu verwarnen. Die Eltern werden von dieser Maßnahme in Kenntnis gesetzt.

Verhalten - Schulgebäude (Gänge)

Wir betreten das Schulgebäude über die dafür vorgesehenen Eingänge. Zur Schonung der Schulräume tragen wir Schüler/innen Hausschuhe (keine Turnschuhe), die wir in der Garderobe (nicht in den Klassen) aufbewahren. Jacken, Mäntel, … bewahren wir Schüler/innen in den Spinden auf.
Wir bekleben und beschmieren keine Wände, Fenster und Türen. Für das Anbringen von Plakaten, Posters u. ä. holen wir die Zustimmung der Direktorin ein und hängen diese auf die dafür vorgesehenen Pinnwände.
Wir halten uns an die vom Sekretariat vorgegebenen Zeiten für den Parteienverkehr. Wir betreten das Konferenzzimmer nicht, sondern lassen die gewünschte Lehrkraft herausrufen. Wir Schüler/innen sehen es als unsere Pflicht, bei tief greifenden Ereignissen und in außergewöhnlichen Situationen (Unfall, Brand, psychische Notsituation, Verletzungsgefahr) unverzüglich eine Aufsichtsperson zu verständigen.

Verhalten - Klasse

Nach dem Läuten halten wir uns in der Klasse auf und bereiten uns auf die Unterrichtsstunde vor. Erscheint die/der Lehrer/in 10 Minuten nach Unterrichtsbeginn nicht, fragen wir im Konferenzzimmer nach.
Wir achten auf Sauberkeit, trennen den Müll und halten unseren Arbeitsplatz in der Klasse in Ordnung (gesonderte Hinweise zur Mülltrennung beachten). Nicht regelmäßig benötigte Unterrichtsbehelfe müssen in den Regalen ordentlich aufbewahrt werden.
Speisen und Getränke bewahren wir in der Schultasche auf und konsumieren diese nicht während des Unterrichts (ausgenommen ist das Trinken aus Wasserflaschen).
Offene Getränke konsumieren wir ausnahmslos im Bereich des Getränkeautomaten.
Wir verzichten auf Kaugummis während des Unterrichts, ansonsten kleben wir Kaugummis nicht auf die Tische und entsorgen sie nicht unverpackt in die Papierkörbe.
Die Klassenordner (eine Liste der Klassenordner ist im Katalog) sind dafür verantwortlich, die Tafel vor Beginn der nächsten Stunde nass zu reinigen, Kreide zu besorgen und Müll zu entsorgen.
Beim Verlassen der Klassen drehen wir das Licht aus, schließen die Fenster und stellen nach Unterrichtsschluss unsere Sessel auf die Tische.
Aus feuerpolizeilichen Gründen verwenden wir keine elektrischen Haushaltsgeräte.

Verhalten - Sonderunterrichtsräume

Wir warten ruhig vor den Sonderunterrichtsräumen auf das Eintreffen der Lehrkraft.
In den SU-Räumen halten wir uns an die dort ausgehängten Raum- und Benutzerordnungen.

Verhalten - Pausen

Grundsätzlich ist das Verlassen des Schulgebäudes in den kleinen Pausen nicht gestattet. Wir halten uns entweder in der Klasse oder den Gängen auf. Bei Schönwetter können wir die große Pause auch im Schulhof verbringen.
In einer Freistunde können wir das Schulgelände verlassen, um Besorgungen zu erledigen (nicht eigenberechtigte Schüler/innen benötigen eine schriftliche Erlaubnis der Eltern).

Rauchen/Alkohol

Für Beratung über alle Fragen von Sucht und deren Bekämpfung steht unsere Schulärztin zur Verfügung.
Auf der Schulliegenschaft und bei auswärtigen Schulveranstaltungen halten wir uns an das absolute Alkoholverbot und beachten den Nichtraucherschutz gemäß Tabakgesetz.
Um Konflikte zum Thema Rauchverbot zu entschärfen, gilt – bis auf Widerruf – folgende Ausnahmeregelung:
Rauchen dürfen Schüler/innen

  • ab dem vollendeten 16. Lebensjahr. Schüler/innen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr haben einen von den Eltern (Erziehungsberechtigten) ausgestellten Raucherpass mitzuführen.
  • im Pavillon beim Eingang – in Eigenverantwortung und Selbstverwaltung. Das bedeutet, dass dieser Platz von den Raucher/innen selbst sauber zu halten ist und ein entsprechender Reinigungsdienst organisiert wird.
  • vor dem Unterricht, in der großen Pause, in der Nachmittagspause.

Sanktionen

  • Belehrendes Gespräch durch den KV mit Katalogvermerk (bei Schüler/innen unter dem vollendeten 16. Lebensjahr erfolgt zusätzlich eine Verständigung der Eltern)
  • Belehrendes Gespräch durch den Direktor und Katalogvermerk
  • Verrichtung eines Sozialdienstes und Katalogvermerk
  • Verwarnung durch den Direktor und Verständigung der Erziehungsberechtigten
  • Antrag auf Ausschluss durch die Disziplinarkommission

Mobiltelefone

In allen Unterrichtsräumen ist das Handy während der Unterrichtszeit auf Flugmodus zu stellen oder auszuschalten und in der Schultasche aufzubewahren. Bei allen schriftlichen Leistungsfeststellungen besteht Handyverbot. Diese Regelung gilt auch für ähnliche Geräte.
Aus Kostengründen laden wir die Mobiltelefone nicht in der Schule auf.
In Notfällen sind die Schüler/innen jederzeit über das Schultelefon erreichbar.
Diese Vereinbarung gilt auch für Lehrer/innen.

Sanktionen

Abnahme des Handys bis Unterrichtsende. Das Handy wird in der Direktion aufbewahrt. Die/Der Schüler/in kümmert sich selbst um die Rückgabe des Handys.

Die Bestimmungen der Schul- und Hausordnung wurden vom Schulgemeinschaftsausschuss der HAK/HAS Hall in Tirol am 06.10.2014 unter Leitung von OStR Dir. Mag. Maria Luise Saxer einstimmig beschlossen.

Elternvertreter:

  • Josef Niederhauser
  • Patricia Fürlinger

Schüler/innenvertreter:

  • Maria Bader
  • Daniel Wolf
  • Martina Bijelonjic

Lehrer/innenvertreter:

  • Klaus Bader
  • Ilse Gallister
  • Karin Peschel

Ziel der Schule sollte sein:

"Die Unterrichtsweise aufzuspüren und zu erkunden,bei welcher die Lehrer weniger zu lehren brauchen, die Schüler dennoch mehr lernen; in den Schulen weniger Lärm, Überdruss und unnütze Mühe herrsche, dafür mehr Freiheit, Vergnügen und wahrhafter Fortschritt."
(Johann Amos Comenius, 1632)

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