Name: Dr. Isabella Seeber

Geburtsjahr: 1984

Absolventin: der Handelsakademie Hall

Maturajahr:2003

Heute: Assistenzprofessorin an der Sozial- und Wirtschaftsuniversit in Innsbruck am Institut für Wirtschaftsinformatik

Aus welchen Gründen haben Sie sich damals für die HAK entschieden? Warum haben Sie sich für Hall als Schulort entschieden?

Nach der Hauptschule war ich noch unentschlossen, welche Schule ich besuchen möchte, also habe ich mich damals einem Schultyptest unterzogen, bei dem herauskam, dass die HAK zu mir passen würde. Außerdem hat mein Bruder ebenfalls die HAS in Hall besucht, also fiel mir die Entscheidung nicht sonderlich schwer.

Würden Sie noch einmal die gleiche Schule besuchen? Warum? Falls nein, wieso nicht?

Ja. Vieles von meinem Schulwissen habe ich über Zeit gut nutzen können, wie beispielsweise bei der Arbeitnehmerveranlagung oder bei der Preiskalkulation von Autos oder Urlauben. Ich wurde von einer Reihe wirklich motivierter Lehrerinnen und Lehrer unterrichtet, die mir einerseits Fachwissen vermittelten, aber auch Inspiration für meine Persönlichkeitsentwicklung gaben, indem sie gesellschaftliche Werte vorlebten.

Nennen Sie jene Punkte, die Ihnen sehr gut an der HAK gefallen haben.

  • Die gemeinsame Klassenfahrt nach Paris
  • Band mit Chor, die von mir geleitet wurde
  • Die unterhaltsamen Unterrichtsstunden mit unserem Biologielehrer Professor Tschugg (Stichwort: Endoplasmatisches Retikulum)

Wenn Sie an Ihren Schulabschluss denken: War es zu dieser Zeit als HAK AbsolventIn eher einfach oder eher schwierig eine geeignete Stelle zu erhalten? (unabhängig vom tatsächlichen Werdegang)

Als ich die HAK abgeschlossen habe, waren die Chancen, in einen Beruf einzusteigen, recht gut. Nach einiger Zeit im Betrieb hat man gute Aufstiegsmöglichkeiten und eine ebenso gute Entlohnung. Manche absolvierten später noch ein Studium und sind dann wieder in die Arbeitswelt zurückgekehrt. Ich denke, dass die meisten von uns, in welcher Form (z.B. Fortbildungen, berufsbegleitendes Studium, Vollzeitstudium) auch immer, sich für den Beruf weitergebildet haben.

Haben Sie sich in Ihrer Schulzeit gewisse Eigenschaften angeeignet, die sich jetzt auf Ihre Persönlichkeit/Entscheidungen/Alltag/Karriere auswirken? Wenn ja welche?

Generell würde ich sagen, dass man viel aus der Managementperspektive zu sehen beginnt, sowie wirtschaftlicher, nachhaltiger und verantwortungsvoller denken anfängt. In der heutigen Zeit wird sowohl im Studien-, als auch im Berufsleben viel Können in den Bereichen Führungskompetenzen, Organisation, Präsentation-, Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit, etc. gefordert. Ich finde, dass mich die HAK gut darauf vorbereitete.

Bitte geben Sie uns einen kurzen Überblick über wichtige Stationen Ihres Werdegangs.

Jahr Studium/Beruf
2003 - 2009 Magister in Betriebswirtschaft, Universität Innsbruck und University of Stirling, Großbritannien
2008 Bachelor in Management und Wirtschaft, Universität Innsbruck
2008 - 2011 Master in Wirtschaftsinformatik, Universität Innsbruck
2009 - 2013 PhD in Wirtschaftsinformatik, Universität Innsbruck
2009 - 2013 Forschungsassistentin/DoktorandinWirtschaftsinformatik I, Universität Innsbruck
  • Zusammenarbeit im europäischen Integrationsprojekt ARISTOTELE
  • Vortragstätigkeiten
  • Betreuung von Bacherlorarbeiten
2015 - 2016 Gastprofessorin Wirtschaftsinformatik und Entscheidungswissenschaften, MUMA College of Business, University of South Florida, USA
seit 2013 Postdoc Forscherin/Assistenzprofessorin für Wirtschaftsinformatik an der Universität Innsbruck

 Was haben Sie aus der Schulzeit mitgenommen, das für Ihren Beruf nützlich ist?

Ich habe aus der Schulzeit ein grundlegendes Verständnis für Betriebswirtschaft mitgenommen, was immer wieder nützlich für meinen Beruf ist. In meiner Tätigkeit als Projektleiterin habe ich des Öfteren mit Buchungen, Anschaffung sowie Abrechnung von verschiedensten Dingen zu tun. Viele der Kompetenzen, wie zum Beispiel Organisation und Kommunikation, die man aus der Schulzeit an der HAK mitbringt, sind von entscheidender Wichtigkeit.

Welchen Tipp würden Sie Berufseinsteigern mit auf dem Weg geben?

Ich würde jedem Absolventen raten den Einstieg in Studium oder Beruf nicht halbherzig zu machen. Wenn man nichts Positives an der zukünftigen Karrierebahn ausmachen kann, dann sollte man meines Erachtens aus der eigenen Filterblase aussteigen und zum Beispiel als Backpacker die Welt erkunden, den Sozialdienst im Ausland verrichten oder in der Gastronomie aushelfen. Erst nach meinem Auslandssemester im dritten Studienjahr fing ich langsam an zu verstehen, um was es bei Bildung geht. Meine unzähligen Reisen in viele Teile dieser Welt, sowie auch mein einjähriger Auslandsaufenthalt in den USA öffneten mir die Augen, welche Werte mir wichtig sind und für welche ich im Beruf- und Privatleben auch in Zukunft eintreten möchte.

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